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1929

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© 1928 • Rudolf Korte, Johannes Gabriel • Siehe Quellenangaben

Dahlienarena auf der GRUGA Essen im Bau

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© 1929 • Rudolf Korte, Johannes Gabriel • Siehe Quellenangaben

Lageplan der Großen Ruhrländischen Gartenbau-Ausstellung Essen 1929

Große Ruhrländische Gartenbau-Ausstellung, GRUGA Essen

Wie seinerzeit üblich wurde die 1929 ausgerichtete Essener Gartenbauausstellung kurz als „Gruga“ bezeichnet. Zwischen einem bestehenden, 10 ha großen Messegelände und dem Botanischen Garten erstreckte sich der neue, 13 ha große Ausstellungspark. Zeitgenössische Berichte hoben lobend hervor, dass hierfür nicht ein bestehender Park umgenutzt wurde. Anders als beim landschaftlich geprägten Botanischen Garten, der 1927 im Rahmen von Notstandsarbeiten entstand, waren die Gartenbereiche des Ausstellungsparks streng formal gestaltet.
Das bewegte Relief erlaubte es Gartendirektor Rudolf Korte und Gartenarchitekt Johannes Gabriel als hauptverantwortlichen Gestaltern, das Repertoire des architektonischen Gartens voll auszuschöpfen. Das Areal war geprägt durch Mauern, Treppen, Pergolen und kubische Bauten. Eine weitere architektonische Dominante bildete der modern gestaltete Grugaturm. In das rechtwinklig abknickende Achsensystem eingebunden war die runde, einer Lieblingspflanze der Zeit gewidmete Dahlienarena.
Zusätzlich zu gartenschauüblichen Attraktionen trugen in Essen Ausstellungen zu Kleingartenwesen, Geflügel- und Kleintierzucht sowie der Rauchempfindlichkeit von Pflanzen der besonderen sozialen bzw. Umweltprägung der Bergbauregion Rechnung.

Autor: Prof. Dr.-Ing. Johannes Schwarzkopf

Projektzeitraum

1929

Planung

Gartendirektor Rudolf Korte, Gartenarchitekt Johannes Gabriel

Bauherr

Stadt Essen

Größe

13 ha


Adresse

Virchowstraße 167a
45147 Essen

Quellen:
Die Gartenkunst 41 (1928), Nr. 7, S. 108-109 (für Abbildungen: S. 108, 109)